Siete días de enero (Sieben Tage im Jänner), 1979, J. A. Bardem (Foto: Filmoteca Española)

Siete días de enero (Sieben Tage im Jänner)

Regie: J. A. Bardem; Drehbuch: J. A. Bardem, Gregorio Morán; Kamera: Leopoldo Villaseñor; Schnitt: Guillermo Maldonado; Musik: Nicolas Payrac; Darsteller: Manuel Ángel Egea, Madeleine Robinson, Virginia Mataix. Spanien/Frankreich, 1979, 35mm, Farbe, 157 min.* Spanisch mit engl. UT

Danach: Hasta siempre en la libertad (Für immer in Freiheit)
Ein Film des Colectivo de Cine de Madrid. Spanien, 1977, DCP, Farbe, 30 min. Spanisch/dt. Übersetzung liegt auf

Am 24. Jänner 1977, während der politischen Reformen in Richtung Demokratie und in einem Klima zunehmender Spannungen, wurden in Madrid fünf Menschen in einer Kanzlei für Arbeitsrecht ermordet und vier weitere verletzt. Drei Monate später wurde die spanische Kommunistische Partei legalisiert und nahm kurz darauf an den ersten freien Wahlen teil. Diese historischen Ereignisse werden im Gegeninformations-Film Hasta siempre en la libertad und im Spielfilm Siete días de enero dokumentiert. Bardem rekonstruiert für sein episches Drama das Massaker, die Beerdigung und die anschließende gerichtliche Untersuchung unter Verwendung von Archivmaterial und vermeidet dabei jegliche Trivialisierung von Gewalt. (D. A.)

*Courtesy of ICAA