Plakatsammlung
Die Filmplakatsammlung des Österreichischen Filmmuseums umfasst zahlreiche geschlossene Sammlungsbestände sowie eine große
Auswahl von Filmtiteln, die in Österreich ausgewertet wurden.
Rare Originalplakate aus der Frühzeit des französischen Kinos sind ebenso Teil dieser Sammlung wie sowjetische Plakatkunstwerke
von Aleksandr Rodčenko, den Gebrüdern Stenberg u.a. Von dem renommierten österreichischen Grafiker Victor Slama archivieren wir ein großes Konvolut an lithografischen Filmplakaten
der 1920er und 30er Jahre sowie eine Reihe von - überaus seltenen - Plakatentwürfen. Weiters enthält die Sammlung
wesentliche und weltweit bekannte Originalplakate zu Werken des modernen Kinos (Bresson, Tati, Godard, Truffaut, Fassbinder
u.v.a.). Auch die originäre ästhetische Tradition der Filmplakatgrafik in Polen ist durch zahlreiche Beispiele vertreten.
Die preisgekrönten, von der Künstlerin Gertie Fröhlich für die Filmmuseum-Retrospektiven der Jahre 1964 bis 1984 gestalteten
Plakate und Entwürfe sind ein weiterer Kernbestand der Sammlung (sie dokumentieren ganz nebenbei auch die Geschichte
und die Programmpolitik des Hauses). Die eigenständige Ästhetik dieser Plakate ist in einer Katalogpublikation erfahrbar, die 2005 erschienen ist. Eine Grafikmappe mit ausgewählten Plakaten der Künstlerin ist in limitierter Auflage
beim Filmmuseum erhältlich.
Die Plakatsammlung des Österreichischen Filmmuseums ist für wissenschaftliche Forschung und private Nutzung gegen Voranmeldung zugänglich. Nutzen Sie unser Onlineformular, um bequem Ihre Anfrage an uns zu richten.
Unser Archiv ist lebendig. Um auch für künftige Generationen als "visuelles Gedächtnis" dienen zu können, ist das Filmmseum auf das öffentliche Bewustsein und auf Menschen angewiesen, die durch das persönliche Einbringen kinorelevanter Materialien (Filme, Fotos, Plakate usw.) die Sammlungen wesentlich mitgestalten. Egal ob es sich dabei um ein Depot oder eine Schenkung handelt - wir übernehmen in all diesen Fällen gerne die professionelle Archivierung.
Kontakt:
Roland Fischer-Briand




