Rust Never Sleeps

Ein Film von Neil Young. Kamera: Richard Pearce u.a. USA, 1979, 35mm, Farbe, 105 min. Englisch
 
Unter dem ironischen Regie-Pseudonym Bernard Shakey hat Rockstar Neil Young eine Handvoll eigenwilliger wie außergewöhnlicher Musikfilme inszeniert. Der bekannteste darunter ist Rust Never Sleeps, der (wie das gleichnamige Album) einen Höhepunkt seines Schaffens markiert und zu den essenziellen Konzertfilmen zählt. Dokumentiert wird dabei ein Live-Set von seiner 1978er-Tournee, wo sich die Auftritte in ein akustisches Solo-Set (mit häufiger Benutzung des Bühnen-Wassertrogs zum Mundharmonika-Waschen) und in eine elektrische Darbietung mit seiner traditionellen Begleitband Crazy Horse teilten. Der Fokus liegt ganz auf der Bühne, begeisterte Reaktionen gibt es nur von den (als Star Wars-Zwergen verkleideten!) Roadies, während Young vom inspirierten Folk-Balladen-Alleingang ins gruppendynamische, abwechselnd schmurgelnde und ins hymnische Rock-Hochamt wechselt: über die Punk-Einlage in "Sedan Selivery" und die majestätische Interpretation von "Cortez the Killer" zur epischen Ekstase von "Like a Hurricane". Rock and roll is here to stay, punktum. (C.H.)

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