The Thing, 1982, John Carpenter (Foto: Filmarchiv Austria)

The Thing

Regie: John Carpenter; Drehbuch: Bill Lancaster nach Who Goes There? von John Wood Campbell Jr.; Kamera: Dean Cundey; Schnitt: Todd Ramsay; Musik: Ennio Morricone; Darsteller*innen: Kurt Russell, Wilford Brimley, T. K. Carter. US, 1982, 35mm, Farbe, 109min. Englisch mit dt./frz. UT
 
Eine US-Forschungsstation in der Antarktis wird zum Schauplatz eines paranoiden Endspiels. Eine Katastrophe auf der benachbarten norwegischen Station überlebt nur ein Schlittenhund, doch im Husky-Körper steckt ein außerirdischer Formwandler, der die Zellen anderer Lebewesen assimilieren und sie dann perfekt imitieren kann. Für die Gruppe schweigsamer Männer (einzige Frauenstimme: der Schachcomputer) steht ein verzweifelter Überlebenskampf bevor: Der größte Horror entsteht nicht durch die Konfrontationen mit dem Monster, sondern durch die Ungewissheit, wer infiziert ist. Es geht um die Frage nach dem Menschsein schlechthin: Lovecraft trifft Sartre sozusagen, von John Carpenter mit einer ökonomischen Meisterschaft umgesetzt, deren Präzision einen zusätzlich schauern lässt. Perfekt choreografierte Bewegungen durch die Enge der Innenräume und die tödliche Weite der eisigen Unendlichkeit, orchestriert zu unheimlichen Sounds von Ennio Morricone. (C.H.)
 
Einführung von Christoph Huber am 18.2.
 
Courtesy Cinémathèque suisse