Les Charmes de l’existence, 1950, Jean Grémillon, Pierre Kast

Kunst und Kino

Van Gogh Alain Resnais. FR, 1948, 35mm, sw, 18 min. Französisch mit dt. UT
Paul Gauguin Alain Resnais. FR, 1950, 35mm, sw, 13 min. Französisch mit dt. UT
Les Charmes de l'existence (Die Freuden des Daseins) Jean Grémillon, Pierre Kast. FR, 1950, 35mm, sw, 22 min. Französisch mit dt. UT
Les Désastres de la guerre (Die Schrecken des Krieges) Pierre Kast. FR, 1951, 35mm, sw, 20 min. Französisch mit dt. UT
 
Ein Programm mit raren, außerordentlichen Kurzfilmen über Kunst zum (Wieder-)Entdecken. Alain Resnais begann bereits als Teenager, (Schmal-)Filme zu machen, Van Gogh markiert für den 26-jährigen den Übergang von der "privaten" zur "professionellen" Produktion und gewinnt 1950 den Oscar für den besten Kurzfilm. Gezeigt werden nur Gemälde und Zeichnungen von Van Gogh, akzentuiert mit Musik, während der pointierte Kommentar das Leben des Malers schildert und dabei bereits ein Leitthema von Resnais herausarbeitet: die Bedeutung der Erinnerung für die Gegenwart. Sein Gauguin-Film folgt demselben Prinzip, während die frühen Kurzfilme von Pierre Kast (in enger Zusammenarbeit mit dem Nouvelle-Vague-Idol Jean Grémillon entstanden) ebenso kunstfertig fin du siècle-Malerei und Goyas Gravierungen betrachten. (C.H.)

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