
Programm 2: From Self to Species
HEIM Claudia Larcher, AT 2009. DCP, Farbe, 12 minDramatis Personae Claudia Larcher, AT 2019. DCP, Farbe, 4 min
Me, myself and I Claudia Larcher, AT 2022. DCP, Farbe, 6 min
SELF Claudia Larcher, AT 2015; Sound: Constantin Popp. DCP, Farbe, 8 min
The Artist in the Machine Claudia Larcher, AT 2022. DCP, Farbe, 3 min
Extinction Story Claudia Larcher, AT 2026; Sound: Ursula Winterauer; Stimme: Michaela Bilgeri. DCP, Farbe, 17 min. Deutsch/Englisch. Weltpremiere
Das zweite Filmprogramm folgt der Identitätsachse in Larchers Werk: vom kleinbürgerlichen Elternhaus (HEIM) über die Emoji-Maske auf einem singhalesischen Gesicht (Dramatis Personae), das KI-erinnerte Frauenporträt der frühen 1990er Jahre (Me, myself and I), die anatomisch-analytische Hautlandschaft (SELF) und die Auslagerung der künstlerischen Identität in den Algorithmus (The Artist in the Machine) bis hin zur Weltpremiere von Extinction Story. Darin nimmt Larcher die Vogel-Eier-Sammlung ihres Großvaters Josef Schreiber als Ausgangspunkt für einen Essay über Sammlungen, ökologische und kulturelle Praktiken, Tod und (Re-)Animation (Off-Stimme: Michaela Bilgeri, Sound: Ursula Winterauer). Wo das erste Programm die uns umgebende Welt beobachtet, kehrt das zweite die Kamera nach innen, und stellt fest, dass das Selbst kein gegebener Ausgangspunkt ist, sondern ein durch Bilder, Stoffe, Algorithmen und Generationen konstruierter Effekt. (E.F.)
Claudia Larcher im Gespräch mit Gerald Weber