Olga Neuwirth/Elfriede Jelinek: Filme
4. November 2026
Olga Neuwirth ist eine der bedeutendsten Komponist*innen der Gegenwart – als Filmemacherin, Video- und Installationskünstlerin (Teilnahme an der documenta 12) ist sie dagegen kaum bekannt. Seit ihrer Ausbildung in Film, Malerei und Komposition in San Francisco beschäftigt sie sich intensiv mit dem Bewegtbild; Klang und Bild sind in ihrem Schaffen untrennbar verschränkt. Bemerkenswert dabei ist u.a. auch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Elfriede Jelinek: Eine ganze Werkgruppe aus Ensemblestücken, realisierten und unrealisierten Bühnen- und Filmarbeiten entstand in engem Austausch mit der Nobelpreisträgerin.
Das Fallen. Die Falle basiert auf einem Text der Autorin, gesprochen von Sophie Rois und Jelinek selbst, für eine Fotoserie von Neuwirth, entstanden während des täglichen Komponierens in der Wohnung am Broadway in NYC. Die Schöpfung ist eine ironisch-feministische Hinterfragung, ob Frauen in einer männlichen Schöpfung Kunst erschaffen können und thematisiert unter Rückgriff auf das Alte Testament das Wesen zeitbasierter Kunst mittels Animation, Text- und Bildcollage. Den zwei Jelinek-Neuwirth-Kooperationen stellen wir mit dem "musikalischen Video-Essay" ... durch Luft und Meer ... eine Videoarbeit bei, welche Neuwirths Erkundung des nördlichen Eismeers zeigt und einen kontemplativen Klang-Bildraum entstehen lässt, in dem sie diese nördliche Meeresregion in ihrer Schönheit, Wildheit und Zerbrechlichkeit zeigt.
Das Meer spielt auch eine Hauptrolle in der Multimedia-Installation der Komponistin, die von 31. Oktober bis 4. November im Metallenen Saal des Musikvereins bei freiem Eintritt zu erleben ist – realisiert für Wien Modern und die Musikverein Perspektiven. (Michael Loebenstein)
Dieses Programm entstand im Rahmen der Musikverein Perspektiven: Elfriede Jelinek, kuratiert von Bernhard Günther, Stephan Pauly und Claus Philipp sowie von Michael Loebenstein.
In Zusammenarbeit mit Musikverein Wien und Wien Modern
In Anwesenheit von Olga Neuwirth
Olga Neuwirth ist eine der bedeutendsten Komponist*innen der Gegenwart – als Filmemacherin, Video- und Installationskünstlerin (Teilnahme an der documenta 12) ist sie dagegen kaum bekannt. Seit ihrer Ausbildung in Film, Malerei und Komposition in San Francisco beschäftigt sie sich intensiv mit dem Bewegtbild; Klang und Bild sind in ihrem Schaffen untrennbar verschränkt. Bemerkenswert dabei ist u.a. auch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Elfriede Jelinek: Eine ganze Werkgruppe aus Ensemblestücken, realisierten und unrealisierten Bühnen- und Filmarbeiten entstand in engem Austausch mit der Nobelpreisträgerin.
Das Fallen. Die Falle basiert auf einem Text der Autorin, gesprochen von Sophie Rois und Jelinek selbst, für eine Fotoserie von Neuwirth, entstanden während des täglichen Komponierens in der Wohnung am Broadway in NYC. Die Schöpfung ist eine ironisch-feministische Hinterfragung, ob Frauen in einer männlichen Schöpfung Kunst erschaffen können und thematisiert unter Rückgriff auf das Alte Testament das Wesen zeitbasierter Kunst mittels Animation, Text- und Bildcollage. Den zwei Jelinek-Neuwirth-Kooperationen stellen wir mit dem "musikalischen Video-Essay" ... durch Luft und Meer ... eine Videoarbeit bei, welche Neuwirths Erkundung des nördlichen Eismeers zeigt und einen kontemplativen Klang-Bildraum entstehen lässt, in dem sie diese nördliche Meeresregion in ihrer Schönheit, Wildheit und Zerbrechlichkeit zeigt.
Das Meer spielt auch eine Hauptrolle in der Multimedia-Installation der Komponistin, die von 31. Oktober bis 4. November im Metallenen Saal des Musikvereins bei freiem Eintritt zu erleben ist – realisiert für Wien Modern und die Musikverein Perspektiven. (Michael Loebenstein)
Dieses Programm entstand im Rahmen der Musikverein Perspektiven: Elfriede Jelinek, kuratiert von Bernhard Günther, Stephan Pauly und Claus Philipp sowie von Michael Loebenstein.
In Zusammenarbeit mit Musikverein Wien und Wien Modern
In Anwesenheit von Olga Neuwirth
Zusätzliche Materialien
Fotos 2026 - Olga Neuwirth
Innerhalb der Schau sind die Filme in der Reihenfolge ihrer Programmierung angeordnet.