In Person:
Tiffany Sia
14. November 2026
Das Werk der in Hongkong geborenen Künstlerin und Filmemacherin Tiffany Sia umfasst Film, Installation sowie Text und verbindet visuelle Erzählformen mit kritischer Theorie. Ausgehend von historischen Recherchen, Archivmaterial sowie Feld- und Tonaufnahmen untersucht sie, wie Bilder und Texte Geschichte formen – und wo offizielle Dokumente und visuelle Aufzeichnungen an ihre Grenzen stoßen. Dabei greift Sia auf filmische Traditionen vom Roadmovie über den Landschafts- und Reisefilm bis zur dokumentarischen Reportage zurück und setzt deren Konventionen neu zusammen. Ihrer Praxis liegt die Überzeugung zugrunde, dass Räume niemals neutral, sondern stets konstruiert, erinnert und umkämpft sind. Ein besonderes Augenmerk gilt den geopolitischen Teilungen des Kalten Krieges und der Frage, wie Medien, Recht und Geografie unsere Wahrnehmung von Geschichte und politischen Räumen prägen. Sias Arbeiten sind international im Ausstellungs- und Filmkontext präsent. Overt Listening (2026) steht auch im Zentrum ihrer Einzelausstellung in der Kunsthalle Wien. Jüngere Einzelausstellungen hatte sie im Cantor Arts Center und MUDAM Luxembourg (beide 2025) sowie im Artists Space (2021). Ihre Arbeiten wurden u. a. im MoMA PS1 und Museum Brandhorst (2026) sowie in der Fondazione Prada und im MoMA (2023) gezeigt. Ihre Filme liefen u. a. beim Glasgow International Short Film Festival (2026), Toronto International Film Festival (2024, 2022) und New York Film Festival (2026, 2022, 2021). 2022 erhielt Sia den George C. Lin Emerging Filmmaker Award. Sie ist Autorin von On and Off-Screen Imaginaries (Primary Information, 2024). (Carina Bukuts)
In Kooperation mit der Kunsthalle Wien
Das Werk der in Hongkong geborenen Künstlerin und Filmemacherin Tiffany Sia umfasst Film, Installation sowie Text und verbindet visuelle Erzählformen mit kritischer Theorie. Ausgehend von historischen Recherchen, Archivmaterial sowie Feld- und Tonaufnahmen untersucht sie, wie Bilder und Texte Geschichte formen – und wo offizielle Dokumente und visuelle Aufzeichnungen an ihre Grenzen stoßen. Dabei greift Sia auf filmische Traditionen vom Roadmovie über den Landschafts- und Reisefilm bis zur dokumentarischen Reportage zurück und setzt deren Konventionen neu zusammen. Ihrer Praxis liegt die Überzeugung zugrunde, dass Räume niemals neutral, sondern stets konstruiert, erinnert und umkämpft sind. Ein besonderes Augenmerk gilt den geopolitischen Teilungen des Kalten Krieges und der Frage, wie Medien, Recht und Geografie unsere Wahrnehmung von Geschichte und politischen Räumen prägen. Sias Arbeiten sind international im Ausstellungs- und Filmkontext präsent. Overt Listening (2026) steht auch im Zentrum ihrer Einzelausstellung in der Kunsthalle Wien. Jüngere Einzelausstellungen hatte sie im Cantor Arts Center und MUDAM Luxembourg (beide 2025) sowie im Artists Space (2021). Ihre Arbeiten wurden u. a. im MoMA PS1 und Museum Brandhorst (2026) sowie in der Fondazione Prada und im MoMA (2023) gezeigt. Ihre Filme liefen u. a. beim Glasgow International Short Film Festival (2026), Toronto International Film Festival (2024, 2022) und New York Film Festival (2026, 2022, 2021). 2022 erhielt Sia den George C. Lin Emerging Filmmaker Award. Sie ist Autorin von On and Off-Screen Imaginaries (Primary Information, 2024). (Carina Bukuts)
In Kooperation mit der Kunsthalle Wien
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