Was ist Film

Peter Kubelka gestaltete 1996 aus Anlass der Hundertjahrfeier des Kinos das Zyklische Programm Was ist Film. Das Programm definiert, so Kubelka, "durch Beispiele den Film als eigenständige Kunstgattung, als Werkzeug, welches neue Denkweisen vermittelt. Es wird damit jungen Filmemachern und allen, die sich ernsthaft mit dem Medium Film auseinandersetzen, in 63 Programmen ein grundlegender Überblick geboten."

Mit Werken von Kenneth Anger, Martin Arnold, Bruce Baillie, Robert Beavers, Stan Brakhage, Robert Breer, Dietmar Brehm, James Broughton,  Luis Buñuel, René Clair, Jean Cocteau, Emile Cohl, Bruce Conner, Joseph Cornell, Charles Dekeukeleire, Maya Deren, William Kennedy Laurie Dickson, Aleksandr Dovženko, Carl Theodor Dreyer, Marcel Duchamp, Viking Eggeling, VALIE EXPORT, Rainer Werner Fassbinder, Morgan Fisher, Robert J. Flaherty, Georges Franju, Robert Frank, Mannus Franken, Ernie Gehr, Jean Genet, Peter Hutton, Joris Ivens, Ken Jacobs, Karl Kels, Kurt Kren, Peter Kubelka, George Kuchar, Owen Land (George Landow), Richard Leacock, Fernand Léger, Louis und Auguste Lumière, Len Lye, Man Ray, Étienne-Jules Marey, Gregory J. Markopoulos, Jonas Mekas, Georges Méliès, Marie Menken, Robert Nelson, Pat O'Neill, D. A. Pennebaker, Francis Picabia, Ferry Radax, Ron Rice, Hans Richter, Charles Ridley, Leni Riefenstahl, Walter Ruttmann, Ernst Schmidt Jr., Paul Sharits, Robert Siodmak, Harry Smith, Jack Smith, Michael Snow, Hans-Christof und Rosemarie Stenzel, Peter Tscherkassky, Edgar G. Ulmer, Karl Valentin, Dziga Vertov, Jean Vigo, Andy Warhol, Günter Zehetner
 
 
Was ist Film wird jeden Dienstag Abend in zwei Vorstellungen in der von Peter Kubelka intendierten Form gezeigt.

Ermäßigte Tickets (3 Euro) für Studierende mit Mitgliedschaft.
 
Das Filmmuseum hat zum Zyklus ein gleichnamiges Buch publiziert, das Texte zu allen Programmen, Informationen zu den darin vertretenen Filmemacher*innen und ein ausführliches Gespräch mit Peter Kubelka enthält.
Cover Was ist Film