Ich gehöre niemand.
Die Filme von María Luisa Bemberg
10. bis 20. Dezember 2026
Mit María Luisa Bemberg gilt es, eine herausragende Regisseurin des Weltkinos wiederzuentdecken. Ihr zwischen 1981 und 1993 entstandenes Spielfilmwerk genießt in Argentinien bis heute große Wertschätzung und war, in Verbindung mit Bembergs selbstbewusster und aktivistischer Persönlichkeit, wegbereitend für nachfolgende Generationen von Regisseurinnen wie Lucrecia Martel, Albertina Carri, Lucía Puenzo und Laura Citarella. Auch international wurde ihr Werk nach dem Erfolg ihres dritten Spielfilms Camila (1984) stark wahrgenommen. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drama war mit 2,4 Millionen Zuschauer*innen der bestbesuchte Film der argentinischen Filmgeschichte, für einen Academy Award nominiert und kam in zahlreichen Ländern ins Kino. In den vergangenen Jahren waren ihre Arbeiten jedoch nur sporadisch sichtbar. Bembergs Filme schaffen es, explizit politisch konzipiert und gleichzeitig fesselnd, sinnlich und einfühlsam ihren vielgestaltigen Figuren gegenüber zu sein.
María Luisa Bembergs sechs Spielfilme als Regisseurin sind nun erstmals zusammenhängend in einer Werkschau in Europa zu sehen und vermutlich zugleich letztmals als 35mm-Filmkopien. Mit Dank für die Leihgabe an das Museo del Cine Pablo Ducrós Hicken in Buenos Aires und an Andrés Levinson.
In Kooperation mit dem Filmkollektiv Frankfurt e.V.
Mit María Luisa Bemberg gilt es, eine herausragende Regisseurin des Weltkinos wiederzuentdecken. Ihr zwischen 1981 und 1993 entstandenes Spielfilmwerk genießt in Argentinien bis heute große Wertschätzung und war, in Verbindung mit Bembergs selbstbewusster und aktivistischer Persönlichkeit, wegbereitend für nachfolgende Generationen von Regisseurinnen wie Lucrecia Martel, Albertina Carri, Lucía Puenzo und Laura Citarella. Auch international wurde ihr Werk nach dem Erfolg ihres dritten Spielfilms Camila (1984) stark wahrgenommen. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drama war mit 2,4 Millionen Zuschauer*innen der bestbesuchte Film der argentinischen Filmgeschichte, für einen Academy Award nominiert und kam in zahlreichen Ländern ins Kino. In den vergangenen Jahren waren ihre Arbeiten jedoch nur sporadisch sichtbar. Bembergs Filme schaffen es, explizit politisch konzipiert und gleichzeitig fesselnd, sinnlich und einfühlsam ihren vielgestaltigen Figuren gegenüber zu sein.
María Luisa Bembergs sechs Spielfilme als Regisseurin sind nun erstmals zusammenhängend in einer Werkschau in Europa zu sehen und vermutlich zugleich letztmals als 35mm-Filmkopien. Mit Dank für die Leihgabe an das Museo del Cine Pablo Ducrós Hicken in Buenos Aires und an Andrés Levinson.
In Kooperation mit dem Filmkollektiv Frankfurt e.V.