De røde enge (Rote Wiesen), 1945, Bodil Ipsen, Lau Lauritzen Jr. (Foto: Det Danske Filminstitut)

De røde enge (Rote Wiesen)

Regie: Bodil Ipsen, Lau Lauritzen Jr.; Drehbuch: Leck Fischer nach dem Roman von Ole Juul; Kamera: Rudolf Frederiksen; Schnitt: Marie Ejlersen; Musik: Sven Gyldmark; Darsteller: Poul Reichhardt, Per Buckhøj, Gyrd Løfqvist. Dänemark, 1945, 35mm, sw, 85 min. Dänisch mit engl. UT
 
Im Vergleich zu anderen Ländern war der dänische antifaschistische Widerstand verschwindend gering. Ohne tiefe Wälder oder zerklüftete Berge, in denen sich Partisanen hätten verstecken können, konzentrierte er sich hauptsächlich auf die Rettung dänischer Juden und auf Sabotageakte in den Städten. Dennoch stammt mit De røde enge auch aus Dänemark ein bedeutender Partisanenfilm. Basierend auf einem Roman des berühmten Widerstandskämpfers Ole Valdemar Juul erzählt dieses Sabotagedrama von einer eingeschworenen Guerillatruppe. Von ihrer Liebe, von Hass, Verdacht, Flucht, Folter und Tod. Als dänischer Beitrag zur ersten Ausgabe des Festivals von Cannes gewann De røde enge – zusammen mit elf weiteren Filmen, darunter Muži bez křídel und Roma città aperta – die Goldene Palme. Dies zeigt, welch bedeutende internationale Rolle dem Partisanenfilm nach dem Krieg zukam. (J.M.)
 
Courtesy of Det Danske Filminstitut