Raduga (Regenbogen), 1944, Mark Donskoy

Raduga (Regenbogen)

Regie: Mark Donskoy; Drehbuch: Vanda Vasilevskaya nach ihrem Roman; Kamera: Boris Monastyrskiy; Schnitt: N. Gorbenko; Musik: Lev Shvarts; Darsteller: Natalija Uzhviy, Elena Tyapkina, Valentina Ivashëva. Sowjetunion (Ukraine), 1944, 35mm, sw, 93 min. Russisch mit engl. UT
 
Unter den vielen Filmen dieser Retrospektive finden sich naturgemäß nur wenige, die unmittelbar während des Krieges entstanden. Alle drei sind sowjetische Produktionen, denn einzig die UdSSR war mächtig genug, einen offiziellen Krieg zu führen, Partisanen zu unterstützen und zugleich ihre massive Filmproduktion fortzusetzen. Raduga schildert die brutalen Ereignisse in einem ukrainischen Dorf, dessen widerständiger Geist nicht gebrochen werden kann. Die Besatzer erniedrigen, töten, foltern und erschießen die Zivilisten, aber die sowjetischen Herzen und Gedanken bleiben rot. Die ehemalige Partisanin Olga ist schwanger in das Dorf zurückgekehrt, nur um hier das ultimative Opfer zu erbringen. Raduga wurde umgehend ins Ausland exportiert und soll Franklin D. Roosevelt so bewegt haben, dass dieser einen persönlichen Brief an Donskoy schrieb. (J.M.)
 
Courtesy of Nacionalniy tsentr Aleksandra Dovzhenko

Einführung von Evgenij Margolit

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