Molodaya gvardiya (Die junge Garde), 1948, Sergey Gerasimov

Molodaya gvardiya (Die junge Garde)

Regie: Sergey Gerasimov; Drehbuch: Sergey Gerasimov nach dem Roman von Aleksandr Fadeev; Kamera: Vladimir Rapoport; Schnitt: A. Klebanova, Vladimir Suchobokov; Musik: Dmitrij Shostakovich; Darsteller: Vladimir Ivanov, Inna Makarova, Sergej Gurzo. Sowjetunion (Russland), 1948, 35mm, sw, 164 min. Russisch mit engl. UT
 
Dass Sergej Gerasimov in der Sowjetunion damit geehrt wurde, dass die Moskauer Filmschule nach ihm benannt ist, liegt – neben seiner epischen Verfilmung des Klassikers Der stille Don (1958) – vor allem an diesem Partisanenfilm. Molodaya gvardiya basiert auf dem gleich­namigen Roman von Alexander Fadeyev und dessen Partisanen­erfahrung, die bis zur Februarrevolution 1917 und dem anschließenden Bürgerkrieg zurückreicht. Molodaya gvardiya erzählt die Geschichte von Komsomol-Jugendlichen in der ukrainischen Bergarbeiterstadt Krasnodon, die als "Junge Garde" den Widerstand gegen die deutschen Besatzer aufnehmen. Sie drucken und verteilen anti­faschistische Flugblätter, hissen sowjetische Fahnen, zerstören deutsches Eigentum und befreien sogar Gefangene. Molodaya gvardiya wurde in der Sowjetunion von fast 50 Millionen Menschen gesehen und gilt nach wie vor als das vielleicht wichtigste sowjetische Denkmal des Widerstands. (J.M.)
 
Courtesy of Gosfilmofond

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