Iris, 1971, Maria Lassnig © Maria Lassnig Privatstiftung

Maria Lassnig: Filme 1970–1992

Encounter AT/USA, 1970, 16mm, Farbe, 1 min
Selfportrait AT/USA, 1971, 16mm, Farbe, 5 min
Chairs AT/USA, 1971, 16mm, Farbe, 2 min
Iris AT/USA, 1971, 16mm, Farbe, 10 min
Couples AT/USA, 1972, 16mm, Farbe, 10 min
Shapes AT/USA, 1972, 16mm, Farbe, 10 min
Palmistry AT/USA, 1974, 16mm, Farbe, 10 min
Art Education AT/USA, 1976, 16mm, Farbe, 8 min
Baroque Statues AT/USA, 1970–74, Farbe und sw, 16mm, 16 min
Maria Lassnig Kantate Koregie: Hubert Sielecki. AT, 1992, 35mm, Farbe, 8 min
 
1968 übersiedelt Maria Lassnig nach New York, wo sie neben der Malerei an der School of Visual Arts Trickfilm studiert und beginnt Filme zu machen. Neben unveröffentlichten, im Nachlass aufgefundenen Filmen und Filmfragmenten (als "Films in pro­gress" im April 2018 im Filmmuseum zu sehen) entstehen "kanonische", d. h. im Vertrieb befindliche Filme. Über Jahrzehnte eine Randnotiz in der österreichischen Avantgardefilm-Geschichte war Lassnigs Filmwerk einflussreich für mehrere Generationen österreichischer Animations­filme­macher*in­nen. Darüber hinaus ist es ein wunderbares Beispiel, wie Motive und Themen ihrer Malerei – der weibliche Körper, Performanz, Farbe – eine genuin filmische Umsetzung erfahren. Gerahmt wird das "autorisierte" Werk von Lassnigs erstem, sowie ihrem letzten (mit H. Sielecki produzierten) Film. (M.L.)
 
Premiere der neuen, analogen 16mm-Film­kopien der Maria Lassnig Stiftung, in Zusammen­arbeit mit sixpackfilm.