Gerhard Friedl, 2007 © Ralph Wieser

Buchpräsentation und Lesung Gerhard Friedl. Ein Arbeitsbuch

Neben Friedls film- und kunstkritischen Texten, Gesprächen mit an seinen Filmen Beteiligten und arbeitsbezogenen Dokumenten versammelt das jüngst erschienene Buch auch einige Entwürfe zu Filmen, die nicht oder nicht mehr verwirklicht werden konnten und zeichnet Friedls Arbeitsprozess durch Recherchefotos, Chat-Protokolle, E-Mails und Briefe nach. "Mir stellt sich Faszination und Abscheu ein angesichts der Ge­schichte des Hochkapitalismus", schreibt Friedl im Exposé zu Panik von 94, an dem er zwischen 2005 und 2008 arbeitete. "Zugleich habe ich ein Verlangen, diese Zeit zu verstehen und mir ein Bild zu machen. Dem Bild, das ich schon habe, misstraue ich. Und insofern dieses Bild ein allgemeines ist, stelle ich eine Notwendigkeit für anderes Erinnern fest. Wir brauchen andere Filme zum Thema." Panik von 94, der in Ausschnitten – gelesen unter anderem von Benedikte Damköhler, Alexander Horwath, Barbara Pichler und Constantin Wulff – vorgestellt werden soll, hätte ein solcher Film werden können. (V.P.)
 
In Anwesenheit von Volker Pantenburg und zahlreichen Gästen

1 Euro Solidarbeitrag für Aktion Kulturpass