Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? 2004, Gerhard Friedl

Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?

Regie: Gerhard Friedl. Deutschland/Österreich, 2004, 35mm, Farbe, 73 min. Deutsch
 
"Tote Arbeit ist ein essayistischer Dokumentarfilm. Der unternommene Versuch zielt auf ein mögliches Bild des Wirtschaftlichen", schreibt Gerhard Friedl über den Film, der erst kurz vor der Fertigstellung den Titel Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? bekam. In einem nur als Fragment überlieferten Dokument erläutert er: "Es kann keinen Zweifel daran geben, dass das Personal sich aus Stars zusammensetzt: etwa Friedrich Karl Flick, Otto Wolff Amerongen, Hans Friderichs, Graf Lambsdorff, von Brauchitsch. Sie agieren im Film eher als Stationen der Übernahme und Übergabe der Geschichte. Erinnerbar ist letztlich der schillernde, von der Person ab­sehende Prozess des Ökonomischen, und zwar in seiner thematisierten Einheit von Kontinuität und Diskontinuität. Spürbar wird so das sich kontrahierende und expandierende Feld des Wirtschaftlichen selbst, in dem die Personen nicht mehr als ihren jeweils exzellenten und dichten Platz verkörpern." Aufstieg und Fall der bundesrepublikanischen Wirtschaftseliten. (V.P.)
 
In Anwesenheit von Volker Pantenburg