Berlin – Ecke Schönhauser ..., 1957, Gerhard Klein © DEFA-Stiftung/Siegmar Hostein, Hannes Schneider

Berlin – Ecke Schönhauser ...

Regie: Gerhard Klein; Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase; Kamera: Wolf Göthe; Darsteller: Ekkehard Schall, Ilse Pagé, Harry Engel, Ernst-Georg Schwill. DDR, 1957, 35mm, s/w, 82 Min. Deutsch

Ostberlin 1957: Noch hat "niemand die Absicht, eine Mauer zu errichten", die Frage nach "hier oder rüber?" ist aber allgegenwärtig. So auch für die Clique an der titelgebenden Ecke, für die eine Wette nur dann interessant ist, wenn Westmark auf dem Spiel stehen. In ihren Geschichten spiegeln sich die Themen der Zeit: Die Wunden des Krieges sind noch lange nicht verheilt, die Jugend dürstet aber bereits nach Aufbruch, tanzt an den Straßenecken und will mehr als nur eine Lehrstelle. Gerhard Kleins Film fängt diese Stimmung in neorealistischen Bildern ein, die nicht nur die Geschichten ihrer Protagonist*innen, sondern auch vom Leben auf den Straßen und in den Wohnungen erzählen. (S.H.)
 
In Anwesenheit von Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, im Anschluss Gespräch, moderiert von Renata Schmidtkunz (Leiterin der Ö1-Sendereihe "Im Gespräch")

 
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