Young Frankenstein, 1974, Mel Brooks

Young Frankenstein

Regie: Mel Brooks; Drehbuch: Gene Wilder, Mel Brooks nach einer Vorlage von Mary Shelley; Kamera: Gerald Hirschfeld; Musik, Kamera: John Morris; Schnitt: John C. Howard; Darsteller: Gene Wilder, Peter Boyle, Madeline Kahn. USA, 1974, 35mm, sw, 108 min. Englisch

Frankensteins Enkel, ein junger Gehirnchirurg, erbt unverhofft das Labor seines Großvaters in Transsylvanien. Widerwillig kehrt er an die Wirkungsstätte seines Vorfahren zurück und trifft dort auf den buckligen Diener Igor und die dominante Hausverwalterin Frau Blücher. Als Inga, Frankensteins Assistentin, seine Verlobte Kahn und das Monster – Peter Boyle als lustigstes Geschöpf ever – aufeinandertreffen, ist der wahnwitzige und erotische Reigen der Geschlechter eröffnet. Gene Wilder, dem es als Nachfahre des glücklosen Frankensteingeschlechts endlich gelingt, seinen Forscherwahnsinn mit einem erfüllten Sexleben zu verbinden; Madeline Kahn, die als Geliebte des Monsters ihre sexuelle Befreiung erlebt; und Cloris Leachman, ausgestattet mit Ledercorsage und Reitgerte, schwingen sich in Young Frankenstein zu komödiantischen Höhenflügen auf. Selten wurde die frankensteinsche Schöpfungsgeschichte so anarchisch neuinterpretiert wie in diesem Komödienhighlight des Siebzigerjahre-Kinos. (E.S.)
 
Courtesy of Cinémathèque suisse