Life Stinks, 1991, Mel Brooks (Foto: Deutsche Kinemathek)

Life Stinks

Regie: Mel Brooks; Drehbuch: Mel Brooks, Rudy DeLuca, Steve Haberman; Kamera: Steven Poster; Musik, Kamera: John Morris; Schnitt: David Rawlins; Darsteller: Mel Brooks, Lesley Ann Warren, Jeffrey Tambor. USA, 1991, 35mm, Farbe, 95 min. Englisch

Goddard Bolt, ein arroganter und egomanischer Milliardär, plant in den Slums von Los Angeles sein neues Imperium zu errichten. Doch die ebenso halsabschneiderische Konkurrenz schläft nicht, und so sieht er sich gezwungen, mit seinem Widersacher und dem Superkapitalisten Vance Crasswell eine gewagte Wette um den von ihm begehrten Ort abzuschließen: Dreißig Tage muss er als Obdachloser im Viertel überleben. Sullivans's Travels von Preston Sturges verfolgte eine ähnlich gelagerte Ausgangsidee und schickte Joel McCrea 1941 auf eine Odyssee durch das US-amerikanische Hinterland. 1991 sind die Reichen noch geiziger und zynischer als 50 Jahre zuvor, und Mel Brooks führt uns mit bissigem Witz vor Augen, wie hart man am untersten Rand der Gesellschaft dafür kämpfen muss, um weder Verstand noch Würde zu verlieren. (E.S.)

Courtesy of Cinémathèque suisse