Her Name Was Europa, 2020, Anja Dornieden, Juan David González Monroy (Foto: Viennale)

Her Name Was Europa

Regie: Anja Dornieden, Juan David González Monroy. DE, 2020, 76 min. OmeU
 
Der Stier, der seinerzeit Europa entführte, war vermutlich ein Auerochse. Es gibt Bemühungen, diese seit 1627 ausgestorbene, wilde Urform des Hausrindes – man(n) stellt sie sich gern mit mächtigem Gehörn vor – durch Rückzüchtung wiederzuerwecken. Bemühungen, die in diesem klugen, schwarzweißen Essayfilm nicht ohne Ironie dem zunächst erstaunten, sodann erhellten Publikum dargelegt werden. Wenn nicht gerade der Blick (ab)schweift, beispielsweise auf Styropor-Tiere, die in Indoor-Resorts für tropisches Flair sorgen. Dazwischen geschoben die mehr oder weniger ingrimmigen Charaktergesichter einzelner Vertreter vom Aussterben bedrohter Tierarten, die zu fragen scheinen: Geht's noch?! (Alexandra Seitz)
 
In Anwesenheit von Anja Dornieden und Juan David González Monroy

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