Groundhog Day, 1993, Harold Ramis (Foto: Cinémathèque suisse)

Groundhog Day

Regie: Harold Ramis; Drehbuch: Harold Ramis, Danny Rubin; Kamera: John Bailey; Schnitt: Pembroke J. Herring; Musik: George Fenton; Darsteller: Bill Murray, Andie MacDowell, Chris Elliott. US, 1993, 35mm, Farbe, 101 min. Englisch
 
Der zynische TV-Wetteransager Phil aus Pittsburg wird zu Lichtmess ins Provinznest Punxsutawney geschickt, um über den traditionellen "Murmeltier-Tag" zu berichten: Das Verhalten eines bestimmten Murmeltiers beim Verlassen seiner Höhle gilt als Zeichen für die Dauer des Restwinters. Ein Blizzard zwingt den Moderator, nach Erfüllung des ungeliebten Auftrags im Ort zu bleiben: Als Phil am nächsten Morgen erwacht, ist wieder Groundhog Day – er steckt in einer Zeitschleife fest. Zuerst nutzt er sein Wissen über dessen weiteren Verlauf schamlos zu seinem Vorteil aus, aber bald wird er des knappen Lebenskreislaufs überdrüssig. Eine brillant konstruierte Komödie, die alle Nuancen ihres Grundkonzepts als quietschvergnügte Variation des (fast) Immergleichen auskostet (und sich durch die schlagende Illustration des Themas die üblichen unnötigen Ansprachen erspart), perfekt zugeschnitten auf Bill Murrays patentierte Mischung aus Sarkasmus und Schleimerei. (C.H.)