Vera i Eržika (Vera und Eržika), 1981, Želimir Žilnik (Foto: Kunsthalle Wien)

Vera i Eržika (Vera und Eržika)

Regie, Drehbuch: Želimir Žilnik; Kamera: Arpad Nemet; Schnitt: Margita Nemet; Darsteller: Vera Miladinović, Erzebet Jakab. YU, 1981, DCP (von 16mm), Farbe, 61 min. Serbisch mit engl. UT
 
Vera und Eržika arbeiten seit ihrem 13. Lebensjahr für die Textilfabrik Trudbenik in Pančevo. Als sie ihren Ruhestand antreten wollen, werden sie mit zahlreichen Problemen und Missverständnissen konfrontiert. Denn nach einem neuen Gesetz beginnt die Berechnung der Pensionszahlungen erst mit dem 15. Lebensjahr. Um ihre volle Pension zu erhalten, müssten sie daher noch zwei Jahre länger arbeiten. Aber Vera und Eržika fordern, dass ihre ersten beiden Arbeitsjahre anerkannt werden. Diese Streitfrage ist der Ausgangspunkt des dramatischen Konflikts. Im Weiteren dokumentiert der Film die Gefühlslagen der Protagonistinnen und die ihrer Familien und ihrer Communities (von denen eine serbisch, die andere ungarisch ist) sowie ihre Beziehungen zu ihren Kolleg*innen und unterschiedlichen Amtspersonen, mit denen sie zu sprechen versuchen. (WHW)