Easy Living, 1937, Mitchell Leisen

Easy Living

Regie: Mitchell Leisen; Drehbuch: Preston Sturges nach einer Geschichte von Vera Caspary; Kamera: Ted Tetzlaff; Schnitt: Doane Harrison; Musik: Friedrich Hollaender, Gordon Jenkins, Gregory Stone, Victor Young; Darsteller*innen: Jean Arthur, Edward Arnold, Ray Milland, Mary Nash. US, 1937, 35mm, sw, 87 min. Englisch mit franz. UT
 
Davor:
Double Whoopee Regie: Lewis R. Foster; Drehbuch: H. M. Walker, Leo McCarey; Kamera: George Stevens; Schnitt: Richard C. Currier; Musik: Robert Israel; Darsteller*innen: Stan Laurel, Oliver Hardy, Jean Harlow. US, 1929, 35mm, sw, 20 min. Englische ZT mit dt. UT
 
"Laurel und Hardy auf Jobsuche – 1929, es ist Wirtschaftskrise. Man kann sich die amüsantere Unterstellung aussuchen: dass ein Grandhotel-Manager von Park Avenue so schlecht geschult ist, Laurel und Hardy für einen europäischen Prinzen und seinen Adjutanten zu halten – oder dass es amerikanischen Vorstellungen entspricht, Vertreter der besten europäischen Gesellschaft kämen daher wie Laurel und Hardy." – "Die Geschichte von Easy Living bediente sich der realen des Waldorf Towers, das, während der Wirtschaftskrise erbaut, eine Finanzkatastrophe wurde. [...] Sein Glamour ist ebenso das Versprechen, dass jedermann es schaffen kann, wie die Versicherung, dass die Position on top of the world keineswegs gesichert ist für alle Zeiten. Die Stabilität von Vermögen ist unamerikanisch. Die ihren schwankenden Existenzen angemessenen Häuser, die in die Lüfte ragen, gewähren ihnen weniger Schutz als berauschte Momente von High life." (Frieda Grafe)
 
Einführung von Karola Gramann und Heide Schlüpmann

Spieltermine: