★, 2022, Johann Lurf

Johann Lurf. 2022, DCP, Farbe, 124 min
 
Kinematografische Blicke aus der Perspektive des Menschen auf die Sternenhimmel der Filmgeschichte: ein Konzeptfilm, der bei jeder Projektion länger wird, um Beispiele von 1895 bis zur Gegenwart ergänzt und so als Werk einen Teil seines Motivs aufnimmt: die Unendlichkeit. Im Kino sitzend, blicken wir auf weiße Punkte auf schwarzem Hintergrund, Licht und Schatten. Dabei wird der eigene Blick auf sich zurückgeworfen und nach seinen Bedingungen befragt, um ihm gleichzeitig die Veränderungen dieser Bedingungen in der Geschichte des Kinos vorzuführen: entlang aller gängigen Bildformate, anhand der diversen Qualitäten vom frühen Filmkorn zum hochauflösenden Pixelmeer und von der Stille des frühen Kinos in die Soundscapes der digitalen Gegenwart. (A.B.)
 
In Anwesenheit von Johann Lurf