Allô Berlin ? Ici Paris ! / Hallo hallo! Hier spricht Berlin

Julien Duvivier, DE/FR/US 1932
Drehbuch: Julien Duvivier nach einer Geschichte von Rolf E. Vanloo; Kamera: Reimar Kuntze, Heinrich Balasch, Max Brinck; Schnitt: Julien Duvivier; Musik: Karol Rathaus, Kurt Schröder; Darsteller*innen: Josette Day, Germaine Aussay, Wolfgang Klein, Karel Štěpánek, Charles Redgie. 35mm, sw, 89 min. Französisch und Deutsch
 
Als deutsch-französisch-amerikanische Koproduktion entsteht einer von Duviviers heitersten Filmen, eine rasante Liebes- und Verwechslungskomödie um Telefonistinnen in Paris und ihren Kollegen im Berliner Fernsprechamt. Der vor Experimentierfreude überschäumende Mehrsprachenfilm – die Deutschen sprechen also Deutsch miteinander, die Französinnen Französisch und wenn sie aufeinandertreffen, geben sie ihr Bestes, um sich verständlich zu machen – feiert das Völkerverbindende des Telefons wie des neuen Mediums Tonfilm. Duvivier vereint dabei die besten Qualitäten der Weimarer Tonfilmkomödie mit denen des Poetischen Realismus aus Frankreich: "Duviviers Tonfilmlustspiel ist endlich wieder einmal ein richtiger Film und nicht ein photographiertes Theaterstück", schwärmte Fritz Rosenfeld in der Arbeiter Zeitung nach der Wiener Premiere im März 1932. (F.L.)
 
Courtesy CNC
  
Programmänderung am 24. Mai 2024: Leider ist die Filmkopie von Allô Berlin ? Ici Paris ! / Hallo hallo! Hier spricht Berlin im Versand hängengeblieben und wir können den Film erst beim Wiederholungstermin am 17. Juni um 20.30 Uhr zeigen. Zum ersten Termin wiederholen wir stattdessen unser Programm mit Meisterwerken der Stummfilm-Komödie: The Immigrant (1917) von Charlie Chaplin und Sherlock Jr. (1924) von Buster Keaton.