Sherlock Jr., 1924, Buster Keaton

"Meine Reisen durch den Film"
Buchpräsentation Harry Tomicek

"Die Einzigkeit und die Gezeiten des Films (und wie über beides gesprochen oder nicht gesprochen werden kann)"
 
Vortrag von Harry Tomicek mit Film-Beispielen aus Buster Keatons Sherlock Jr. (1924), Dziga Vertovs Čelovek s kinoapparatom (Der Mann mit der Kamera, 1929), Robert J. Flahertys Man of Aran (1932–34 ), Alfred Hitchcocks Vertigo (1958), Luis Buñuels L’Âge d’or (1930), Robert Beavers' Ruskin (1975) und Gregory J. Markopoulos' Galaxy (1966).
 
"Meine Reisen durch den Film" beinhaltet 63 im Zeitraum von 40 Jahren geschriebene Texte. Sie gelten einzelnen Filmen, die zwischen 1895 und 2020 entstanden sind – und gelten dem Film im Ganzen und als solchem. Was ist Film? Was begründet seine Einzigkeit und seinen Vorrang im Kanon der Künste? Die Texte umfassen Beispiele aus allen Gattungen des Mediums: Stummfilm, dokumentarischer Film, Kino-Spielfilm und Avantgardefilm (den Gregory J. Markopoulos treffender mit "Film ALS Film" umschrieben hat). Eigene Kapitel sind regionalen Ausprägungen gewidmet (dem Film der Japaner, Franzosen, Italiener, Amerikaner), andere Regie-Außenseitern oder dem Aspekt des Dionysischen im Film. Alle Texte versuchen eine eigene adäquate Sprache für das zu finden, von dem sie sprechen. Mit Gedanken zu einigen Film-Beispielen werden die "Reisen durch den Film" anlässlich der Buchpräsentation sprachlich nochmals und anders gereist. Gefragt wird, was Film einzigartig macht und wovon er auf seine Weise singulär zu sprechen vermag. (Harry Tomicek)
 
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