Amos Vogel Lectures

Gespräche, Begegnungen und Seminare

Eine der zahlreichen Bemühungen Amos Vogels bestand in seiner innovativen Arbeit zu Forschung, Reflexion und Vermittlung der gesellschaftsverändernden und subversiven Potentiale von Film. Sämtliche Vorstellungen des Cinema 16 waren von Einführungen, Gesprächen und Debatten begleitet; bei der Etablierung des New York Film Festivals legte er einen Schwerpunkt auf Vermittlungsprogramme, Symposien und Podiumsdiskussionen; und noch vor seiner jahrzehntelangen Lehrtätigkeit an der Annenberg School for Communication organisierte er 1967 die erste US-amerikanische Konferenz für Filmpädagogik. Die hier versammelten Beiträge sind diesen Anliegen Amos Vogels gewidmet.

 

Der Podcast Im Museum präsentiert täglich ein neues Objekt aus einem der vielen Österreichischen Museen. In Folge 19 erzählt Tom Waibel von Annotationen, die der Filmkritiker Amos Vogel in das Buch Fiasco von Stanislav Lem geschrieben hat.

Gestaltung: Produktionsbüro sisigrant
 

"Seid Sand, nicht Öl"
Zum 100. Geburtstag von Amos Vogel

Ö1, Sendung "Diagonal" vom 10. April 2021
 
 
"Seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!" – diese Gedichtzeile hat sich Amos Vogel über den Schreibtisch seiner New Yorker Wohnung gehängt. Der 1921 geborene Wiener hatte als Teenager ein prägendes Film-Erlebnis in der Urania. Nach seiner Emigration 1938 in die USA hat er dort den größten Filmclub mit 12.000 Mitgliedern gegründet. 'Film als subversive Kunst' war das Motto der kontroversiellen Programme. [...]


Gestaltung des Ö1-Beitrages: Dominique Gromes
 

 
Chris Haderer im Gespräch mit Tom Waibel, Elisabeth Streit und Christoph Huber vom Filmmuseum über die Herbstaktivitäten, insbesondere die Sonderschau "Amos Vogel – 100 Jahre Subversion". Das Film-Logbuch ist das monatliche Film- und Kinomagazin auf Radio Agora 105|5 von Chris Haderer & Klaus Pertl. [...]

 

Indexing the Amos Vogel Library

Tutorial von Tom Waibel & Elisabeth Streit

 

In der Amos Vogel Library befinden sich mehr als 8.000 Bücher, Zeitschriften und Juvenalia. Trotz einiger seltener und mit Autographen versehener Exemplare handelt es sich um eine Arbeits- und Forschungsbibliothek. Ihre Besonderheit besteht in Vogels zahlreichen Annotationen, die Zeugnis von seiner intensiven Lektüre ablegen.