Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb, 1964, Stanley Kubrick

Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb

Regie: Stanley Kubrick; Drehbuch: Stanley Kubrick, Terry Southern, Peter George nach Red Alert von Peter George; Kamera: Gilbert Taylor; Schnitt: Anthony Harvey; Musik: Laurie Johnson; Darsteller: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens, James Earl Jones. UK/US, 1964, 35mm, sw, 95 min. Englisch
 
"Gentlemen, you can't fight in here, this is the war room!" Stanley Kubricks letztes Wort zur atomaren Angst: eine Weltuntergangskomödie, in der nur noch der Wahnsinn nach Gesetzen der Kausalität funktioniert, während die Vernunft längst in einer finsteren Ecke niedergeknüppelt worden ist. Sterling Hayden als General Jack D. Ripper saugt an der Zigarre und schickt eine Bomberstaffel gegen die Sowjetunion los, um die Reinheit der Säfte zu wahren. Als verkrüppelter Naziwissenschaftler, der angesichts der Apokalypse nekrophil aus seinem Rollstuhl erigiert, steuert Peter Sellers die Menschheit in den Abgrund. Kubrick orchestriert den Irrsinn kaltschnäuzig, mit höhnischem Witz und beiläufigem Realismus, als unvermeidlichen Todesritt. Dessen Finale wird von einem Schlager Vera Lynns untermalt: "We'll meet again, some sunny day..." (C.H.)

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