Collapsing Mies, 2020, Claudia Larcher
Claudia Larcher © Nils Vollmar
HEIM, 2009, Claudia Larcher
The Artist in the Machine, 2022, Claudia Larcher
Me, myself and I, 2022, Claudia Larcher
Dramatis Personae, 2019, Claudia Larcher
Empty Rooms, 2011, Claudia Larcher, Constantin Popp
Das große Baumstück, 2023, Claudia Larcher

In Person:

Claudia Larcher

7. und 8. Oktober 2026

Zwei Abende, ein Kosmos: Das Filmmuseum widmet der Wiener Künstlerin, Filmemacherin und KI-Researcherin Claudia Larcher eine Werkschau, die fast zwei Jahrzehnte ihres künstlerischen Schaffens durchmisst. Ausgehend von der Fotografie als sozial und politisch wirksamer Praxis untersucht Larcher die Transformation des Bildes im digitalen Zeitalter – von der algorithmischen Animation bis zur immersiven, phygitalen Installation, in der physische und digitale Welt nahtlos verschmelzen.
 
In Programm 1, From Bay to Bark, werden Wetterphänomene und nicht-menschliche Akteur*innen – Pilze, Wurzeln, Humus – zu Welterschaffer*innen. Programm 2, From Self to Species, sieht das Selbst nicht als gegebenen Ausgangspunkt, sondern als Effekt aus Bildern, Algorithmen und Generationen. Höhepunkt ist die Weltpremiere von Extinction Story, in der Larcher den zoologischen Bestand ihres Großvaters als Ausgangspunkt für einen Essay über Sammlungen, ökologische und kulturelle Praktiken, Tod und (Re-)Animation nimmt.
 
In der Lecture-Performance From MTV to Future Cinema öffnet die Künstlerin im Gespräch mit Kuratorin Eva Fischer den Echoraum ihrer Bilder: Referenzen von Pipilotti Rist über VALIE EXPORT bis Björk und Chris Marker treffen auf Science-Fiction, Body-Horror und kritische Theorie – ein assoziativer Resonanzraum zwischen digitalem Humanismus und posthumaner Bildkultur.
 
Im Zentrum von Larchers Forschung stehen die Materialität von Daten, ökologische Zukunftsszenarien und ein bias-bewusster Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Den Abschluss bildet eine Carte blanche: Larchers persönliche Einladung in ihr filmisches Universum. (Eva Fischer/Michael Loebenstein)
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von Filmmuseum und sixpackfilm, kuratiert von Eva Fischer und Michael Loebenstein

In Anwesenheit von Claudia Larcher

#postalps

(2019, 5 min)

Collapsing Mies

(2000, 7 min)

Das große Baumstück

(2023, 10 min)

Dramatis Personae

(2019, 4 min)

Empty Rooms

(2011, 11 min)

Extinction Story

(2026, 17 min)

HEIM

(2009, 12 min)

Me, myself and I

(2022, 6 min)

Points Lines Planes

(2018, 14 min)

SELF

(2015, 8 min)

Trouble Every Day

(2001, 101 min)
Innerhalb der Schau sind die Filme in der Reihenfolge ihrer Programmierung angeordnet.
Filmdauer: 47 min
Mi, 07.10.2026 18:00
Claudia Larcher im Gespräch mit Michael Loebenstein
Filmdauer: 50 min
Do, 08.10.2026 18:00
Claudia Larcher im Gespräch mit Gerald Weber
Filmdauer: 101 min
Do, 08.10.2026 20:30
Einführung Claudia Larcher