Bolest i ozdravljenje Bude Brakusa (Die Krankheit und Gesundung von Buda Brakus), 1980, Želimir Žilnik (Foto: Kunsthalle Wien)

Bolest i ozdravljenje Bude Brakusa (Die Krankheit und Gesundung von Buda Brakus)

Regie, Drehbuch: Želimir Žilnik; Kamera: Arpad Nemet; Schnitt: Slobodan Jandrić; Darsteller: Buda Brakus, Spasoje Ilić, Rade Kantar, Ćetko Obradović. YU, 1980, DCP (von 16mm), Farbe, 98 min. Serbisch mit engl. UT
 
Die Protagonisten dieses Dokudramas sind alte Bauern, die 1922 ins Banat in der Vojvodina zogen, weil sie dort Land für ihre Verdienste im Ersten Weltkrieg erhalten hatten. Einer dieser Bauern, Buda Brakus, wird verletzt, während er seine Bullen füttert. Als er sich im Krankenhaus von der Operation erholt, besuchen ihn seine alten Freunde und sie tauschen Kriegserinnerungen aus. Brakus erinnert sich daran, wie er damals verwundet wurde und in einem Krankenhausbett in Nordafrika lag, wie er zu Fuß Albanien durchquerte sowie an die Zeit, die er 1910 in Amerika verbrachte. Bei der anschließenden Rehabilitation lernt Brakus ungarische Männer kennen, die so alt sind wie er. Zu der Zeit, als er sich in der Vojvodina niederließ, arbeiteten Ungarn dort vor allem als Müller oder halfen als Maurer den Neuankömmlingen beim Bau ihrer Häuser. In einer facettenreichen filmischen Erzählung verwebt Žilnik das beeindruckende Leben der Protagonist*innen mit der Geschichte der Menschen dieser Region. (WHW)

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