Bruklin – Gusinje (Brooklyn – Gusinje), 1988, Želimir Žilnik (Foto: Kunsthalle Wien)

Bruklin – Gusinje (Brooklyn – Gusinje)

Regie, Drehbuch: Želimir Žilnik; Kamera: Dragoljub Mančić; Schnitt: Vladimir Milenković; Darsteller: Ivana Žigon, Lidija Stevanović, Skelzen Uljević, Bećir Uljević, Šećo Šabović. YU, 1988, DCP (von 16mm), Farbe, 90 min. Serbisch mit engl. UT
 
Ivana, eine junge Näherin, kündigt ihren Job in einem ausbeuterischen Betrieb in Novi Pazar und geht auf das Angebot ein, in einem Wirtshaus zu arbeiten, das sich in Gusinje befindet, einem montenegrinischen Dorf an der jugoslawisch-albanischen Grenze. Die dortige Oberkellnerin und Ivana werden schnell Freundinnen. Als die Brüder Skelzen und Becir aus New York auf Heimatbesuch kommen, entwickelt sich zwischen ihnen und den Kellnerinnen eine Romanze. Die Männer versprechen den Frauen die Ehe und ein gemeinsames Leben in Amerika. Aber viele Hindernisse stellen sich diesem Plan in den Weg und am Ende kehren die Brüder allein nach New York zurück. In einer Zeit, in der nationalistische Spannungen bereits zunahmen, bot Brooklyn – Gusinje einen wichtigen wertschätzenden Blick auf die albanische Minderheit und auf die Beziehungen zwischen den Volksgruppen. (WHW)

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