Ni liv (Soweit die Kräfte reichen), 1957, Arne Skouen (Kadervergrößerung ÖFM)

Ni liv (Soweit die Kräfte reichen)

Regie: Arne Skouen; Drehbuch: Arne Skouen nach der Schilderung We Die Alone – A WWII Epic of Escape and Endurance von David Howarth; Kamera: Ragnar Sørensen; Schnitt: Bjørn Breigutu; Musik: Gunnar Sønstevold; Darsteller: Jack Fjeldstad, Henny Moan, Alf Malland, Joachim Holst-Jensen. Norwegen, 1957, 35mm, sw, 81 min. Norwegisch mit engl. UT
 
Obwohl der Widerstand in Norwegen im Vergleich zu anderen besetzten Gebieten wesentlich geringer ausfiel und weniger Opfer forderte, war er dennoch besonders wichtig, denn Norwegen war eines der Zentren des nationalsozialistischen Atomwaffenprogramms. So entstanden nach dem Krieg auch einige Filme, die den Widerstand gegen das faschistische Regime Vidkun Quislings feierten. Das beste und populärste Beispiel ist Arne Skouens Ni Liv, der, basierend auf den Schriften des britischen Marineoffiziers David Armine Howarth, die Heldentaten des Widerstandskämpfers Jan Baalsrud schildert, der während seiner zweimonatigen Flucht vor den Nazis schreckliche Kälte, Hunger und sogar Schneeblindheit, durchlitt, dabei jedoch auf die mutige und riskante Unterstützung des norwegischen Widerstands hoffen konnte. Eine so düstere wie tröstliche Überlebensgeschichte. (J.M.)
 
Courtesy of National Library of Norway
 

Einführung von Stephen Howarth

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