Earwig, 2021, Lucile Hadžihalilović © Petit Film

Earwig

Regie: Lucile Hadžihalilović; Drehbuch: Lucile Hadžihalilović, Geoff Cox nach dem gleichnamigen Roman von Brian Catling; Kamera: Jonathan Ricquebourg; Schnitt: Adam Finch; Musik: Nicolas Becker, Warren Ellis, Augustin Viard; Darsteller*innen: Paul Hilton, Alex Lawther, Romane Hemelaers, Romola Garai. GB/BE/FR, 2021, DCP, Farbe, 114 min. Englisch
 
Mysteriöse Bande materialisieren sich, ohne viel Dialog, ganz ohne Sonnenlicht: Ein Mädchen bekommt fortlaufend neue Gebissprothesen, ihr Betreuer verletzt eine ihm nur scheinbar unbekannte Frau in einer Bar, der fortan Vernarbten nimmt sich ein Arzt an. All diese Körper beeinflussen, berühren – und verletzen – einander unerklärlich, transportiert oft durch Glas als metaphysischen Leitstoff. Hadžihalilovićs dritter Langfilm ist wieder enigmatische Gothic-Poesie, die sich hier erstmals auch direkt zwischen Erwachsenen entfaltet. (J.D.)
 
Einführung von Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler

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