WIEN BEWEGT!

Die im Oktober 2014 begonnene Sammelaktion WIEN BEWEGT! rund um das Wiener Amateurfilmschaffen wurde bis 2018 intensiv geführt. Ziel dieses länger angelegten Projekts, das gemeinsam mit den Wiener Bezirksmuseen, der Österreichischen Mediathek und dem Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft durchgeführt wurde, war es, privat aufbewahrte Filme für die Nachwelt zu retten. Sie wurden entgegen genommen, um möglichst viele private Zeitdokumente vor der drohenden Vernichtung zu bewahren.

Laufzeit: 2014 bis 2018

 

Der alltägliche Umgang mit digitalen Medien ist bereits zur Normalität geworden und langsam geht das Wissen um die Verwendung analoger Datenträger verloren. Dadurch entsteht auch die Gefahr, dass private Filmaufnahmen durch Desinteresse oder Unwissenheit verloren gehen oder gar vernichtet werden. In der heutigen Welt landet alles, was nicht mehr funktioniert oder gebraucht wird, früher oder später auf der Mülldeponie. Film und besonders private Filmaufnahmen sind aber wichtige Dokumente des Lebens unserer Stadt. Es wäre für uns alle ein sehr großer Verlust, wenn diese Erinnerungen unwiederbringlich verschwunden wären.

Gemeinsam mit Partnern bemühte sich das Österreichische Filmmuseum dies zu verhindern und rief deshalb auf, private Film- und Videoaufnahmen, die nicht mehr gebraucht werden, in die Wiener Bezirksmuseen, in das Österreichische Filmmuseum oder in die Österreichische Mediathek zu bringen. Alle Formate – wie Super 8, Normal 8, 9,5mm, 16mm und 35mm – waren willkommen.


Mission Statement WIEN BEWEGT (PDF)