Fokus Film im Sommersemester 2020

 

Kinder programmieren

Im Rahmen des Projekts "Kinder programmieren" arbeiten Vermittler*innen von sixpackfilm, Vienna Shorts und dem Filmmuseum mit einer Gruppe von Kindern zusammen, schauen gemeinsam im Unsichtbaren Kino (nicht-narrative) Kurzfilme, diskutieren diese und als Ziel des Projektes kuratieren die Kinder aus dem Gesehenen ihr eigenes Kurzfilmprogramm. Dieses wird im Rahmen des Vienna Shorts Kurzfilmfestivals öffentlich präsentiert. Die Kinder gestalten diesen Vormittag selber, schreiben einen Programmtext für den Katalog, moderieren die Veranstaltung und führen Interviews mit den Filmemacher*innen.

Im Schuljahr 2020 wurde das Projekt mit dem Freifach Bühnenspiel des G11 Geringergasse durchgeführt. Auf Grund der Corna-Maßnahmen konnte es nicht abgeschlossen werden.

Die Kinder konnten im Lockdown aber ihren eigenen Film gestalten, ihren "Trailer". Dieser ist jedes Jahr Teil des Projekts, in diesem Jahr war er für alle Beteiligten die Möglichkeit, für das Projekt doch noch einen gemeinsamen Abschluss zu finden. Der Trailer ist ein handgemachter Film: Jedes Kind erhält einen Filmstreifen mit 48 leeren Kadern und kann diesen nach eigenen Vorstellungen bemalen. Die Filmstreifen werden zusammengefügt und normalerweise im Kinosaal für die Gruppe projiziert, bei der Programmpräsentation erfährt er dann seine Weltpremiere.

2020 fand die Premiere online statt, durch gleichzeitige Veröffentlichung des Digitalisats auf den Webseiten von sixpackfilm, Vienna Shorts, Filmmuseum und G 11 Geringergasse.

"Kinder programmieren" fand im Rahmen der Reihe Fokus Film des Österreichischen Filmmuseums statt und wurde von Stefan Huber, Kim Lange und Gerald Weber begleitet.