Jugendliche programmieren

Fokus Film (Sommersemester 2026)

NYC RGB, 2023, Viktoria Schmid
Im Rahmen des Projekts "Jugendliche Programmieren" entstand unter der Leitung von Expert*innen des Österreichischen Filmmuseums, sixpackfilm und dem Vienna Shorts Festival ein einzigartiges Kurzfilmprogramm, entwickelt von der Klasse 3aHMNM der Graphischen.
 
An sechs Terminen erfuhren die Schüler*innen im "Unsichtbaren Kino" des Filmmuseums Grundlagen des Kuratierens und lernten im intensiven Dialog mit den Vermittler*innen, Filme aus den Sammlungen und Programmen der drei Institutionen miteinander in Beziehung zu setzen. Vor allem kurze, ungewohnte und experimentelle Formen können viel dazu beitragen, sich dem Medium Film anzunähern. Die Abwesenheit großer narrativer Bögen setzt den Blick frei für Details, Momente, Besonderheiten. Die Idee war es, junge Menschen mit Arbeiten aller Gattungen und Formate quer durch die Filmgeschichte zu konfrontieren und sie im Zusammenstellen des Programms selbst Zusammenhänge erstellen zu lassen.

Das Programm Wie lange dauert ein Augenblick? wurde am 26. Mai 2026 um 15 Uhr im Rahmen des Vienna Shorts Filmfestival im Österreichischen Filmmuseum präsentiert – kostenlos und für alle Interessierten offen. Zudem waren auch die Filmschaffenden Viktoria Schmid, Christiana Perschon und Bernd Oppl zu Gast und wurden von der Klasse während der Veranstaltung interviewt.

Trailer AT 2026, Klasse 3aHMNM der Graphischen
Pinocchio in 70mm USA 2024, Gina Kamentsky
Nabelfabel AT 1984, Mara Mattuschka
NYC RGB AT/USA 2023, Viktoria Schmid
Yours USA 1997, Jeff Scher       
Pasadena Freeway Stills USA 1974, Gary Beydler
Ghost Copy AT 2016, Christiana Perschon
Fratzengulasch DE 2011, Katharina Duve, Timo Schierhorn
A Place I've Never Been CH 2015, Adrian Flury       
Water is My Eye AT 2025, Bernd Oppl
Trespass AT 2012, Paul Wenninger
Lauberhornrennen im Sommer CH 2007, Daniel Zimmermann

Die Filme dehnen, verkürzen und verschieben Zeit auf ihre jeweils eigene Weise. Zwischen langsamen Bildern und schnellen Momenten entstehen Spannungen und neue Perspektiven. Erleben Sie, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinandergreifen, wie Musik, Farbe und Rhythmus verschiedene Zeitebenen sichtbar machen. Alte und neue filmische Mittel verbinden sich zu einer Einheit, die Wahrnehmung verändert.

Empfohlen ab 15 Jahren
 
>> Fotos von der Veranstaltung
 
"Jugendliche Programmieren" fand im Rahmen der Reihe "Fokus Film" des Österreichischen Filmmuseums statt und wurde von Marie Pailer, Stefan Huber, Gerald Weber und Marie-Sophie Kero begleitet.


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